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Was passiert bei dieser Erkrankung im Körper?

Welche Symptome sind kennzeichnend für dieses Krankheitsbild?


Warum erkrankt man?

In welchem Lebensalter diese Erkrankung auf?

Welche Erkrankungen weisen ähnliche Symptome auf?

Welche Verlaufsformen gibt es?


Was ist passiert bei dieser Erkrankung im Körper?

Der Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen des menschlichen Gehirns wird durch Botenstoffe bewerkstelligt. Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang den Botenstoffen zu. Im Fall einer Erkrankung wird zu viel Botenstoff produziert, es kommt zu Störungen bei der Informationsaufnahme und -verarbeitung. Die daraus resultierenden Reaktionen des Erkrankten wirken auf Außenstehende unnatürlich, ja "verrückt".


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Welche Symptome sind kennzeichnend für dieses Krankheitsbild?

Schlafstörungen, Nervosität und innere Unruhe

Konzentrationsschwäche und Gedächtnisstörungen

Gereiztheit, Misstrauen, sich beobachtet und kontrolliert fühlen

geänderte oder grundlose Schmerz-, Geschmacks- und Geruchswahrnehmungen

Reden und Lachen anderer Menschen und äußere Geschehnisse auf sich selbst beziehen

Isolationsdrang, Angst "für verrückt erklärt" zu werden Änderungen und Einschränkungen im Tagesablauf, sich gehen lassen, allgemeiner Leistungsabfall 

grundlose Geräuschwahrnehmungen bis hin zur Gesprächsführung mit einem (für den Außenstehenden) unsichtbaren Gesprächspartner, Erhalt von "Anweisungen" durch diesen, bei gleichzeitig fehlender reeller Wahrnehmung (Anwesende werden scheinbar nicht erkannt bzw. wahrgenommen.)

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Warum erkrankt man?

Vererbung spielt in diesem Zusammenhang zweifellos eine wichtige Rolle, wobei anzumerken ist, dass keinesfalls die Erkrankung selbst, sondern lediglich ein gewisses Risiko vererbt wird, an Schizophrenie zu erkranken. Zu erwähnen sind hier außerdem das Risiko, das durch eine Schädigung des kindlichen Gehirns vor oder während der Geburt entsteht, sowie der Missbrauch von Drogen. Von Schizophrenie betroffen sind vor allem Menschen, die empfindlicher als andere auf jegliche Art von Stress reagieren. Diese beschränkte oder nahezu fehlende Fähigkeit, Stress zu verarbeiten, führt oft zum Ausbruch dieser Erkrankung. Auslösende Momente können hier zum Beispiel Konflikte in Familie oder Partnerschaft, Todesfälle, Überforderung im Beruf oder der Beginn eines neuen Lebensabschnitts (Berufsausbildung, erster eigener Haushalt etc.) sein.

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In welchem Lebensalter tritt diese Erkrankung auf?

Bei den meisten Betroffenen bricht die Erkrankung bereits im Jugendalter ab etwa 17 Jahren aus, Menschen im höheren Alter erkranken eher selten an Schizophrenie. In diesem Alter treten ähnliche Symptome auf, die meist eine andere Ursache haben.

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Welche Erkrankungen weisen ähnliche Symptome auf?

Schwere bipolare Erkrankungen gehen 30 bis 50 Prozent vorübergehend mit psychotischen Merkmalen einher. Entsprechend häufig sind Fehldiagnosen "Psychose" oder "Schizophrenie". Dieses differentialdiagnostische Problem betrifft vor allem die Manie und manisch depressive Mischzustände.

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Welche Verlaufsformen gibt es?

Die Verlaufsformen sind wie die auftretenden Symptome sehr unterschiedlich. Die Erkrankung tritt meist in Schüben auf. In manchen Fällen kommt es zu lediglich einem Schub. Meist kommt es jedoch ohne Behandlung mit Medikamenten zu mehreren Schüben. Durch die  Einnahme  können die auftretenden Symptome kontrolliert, oder zumindest in einem Maß unterdrückt werden, das dem Erkrankten ein nahezu normales Leben ermöglicht. Sehr große Aufmerksamkeit ist hier der Auswahl und Dosierung der Medikamente zu schenken: Es gibt nicht DAS Medikament und DIE Dosis.

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